Beseitigung geschlechtsspezifischer Vorurteile im Einstellungsprozess.
Sind Sie sicher, dass Ihr Auswahlverfahren völlig unvoreingenommen ist? Eine geschlechtsneutrale Auswahl beginnt schon lange bevor Sie die Lebensläufe lesen. Fragen Sie sich zunächst: Suchen Sie jemanden, der „wie ich“ ist? Oder jemanden, der einer bestimmten Person im Team ähnelt?
Diese Denkweise verhindert von vornherein Vielfalt.
Stellen Sie ein vielfältiges Team zusammen, darunter auch eine Frau, die Ihre Auswahlkriterien zusammenstellt. Dies hilft, inhärente Vorurteile in Ihrem Prozess auszuräumen. Dieses Team kann eine andere Perspektive einbringen und dazu beitragen, Ihren Prozess inklusiver zu gestalten. Frauen bewerben sich in der Regel nicht auf eine Stelle, wenn sie nicht glauben, dass sie zu 100 % qualifiziert sind. Seien Sie daher ehrlich und fair bei der Festlegung dieser Kriterien.
Dies führt dazu, dass genauer geprüft wird, welche Fähigkeiten, Erfahrungen und Eigenschaften tatsächlich unerlässlich sind und welche nur wünschenswert sind. Achten Sie darauf, dass Sie einen Punkt auf Ihrer Auswahlliste nicht für unerlässlich halten, wenn es alternative Fähigkeiten, Erfahrungen und Eigenschaften gibt, die ebenso wertvoll sind.
Untersuchungen und Erfahrungen haben gezeigt, dass Frauen bei Bewerbungsverfahren tendenziell zurückhaltender sind. Beachten Sie dies beim Lesen von Bewerbungen und in Vorstellungsgesprächen. Seien Sie neugierig, anstatt jemanden sofort abzulehnen, weil er sich nicht „verkauft“ hat. Fragen Sie im Vorstellungsgespräch nach den Erfahrungen der Bewerber und geben Sie ihnen Zeit zum Reden. Je neugieriger Sie gegenüber allen Bewerbern sind, desto faireres Bild können Sie sich von ihren Fähigkeiten machen.
Wie immer gilt: Wenn Sie Hilfe bei der Rekrutierung von Mitarbeitern aller Geschlechter oder Unterstützung bei Ihrer internationalen Gehaltsabrechnung benötigen, wenden Sie sich gerne an uns.



